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SVSt unterwegs - Seeblogs, Fahrtensegeln, Fahrtenwettbewerbe, Seereisen
Seeblogs

Seeblogs (27)

SVSt unterwegs

In diesem Blog freuen wir uns über Grüße von unterwegs, Wissenswertes über Land und Leute von dort, wo Sie gerade sind und an uns Daheimgebliebene denken.

(Wer etwas schreiben möchte und noch keinen eigenen Zugang hat, wende sich bitte an die Webredaktion - webreaktion@svst.de.)

Reisevorbereitung:

Im Februar 2017 treffen sich der Eigner und der Skipper, um den bevorstehenden Männersegeltörn mit einer jungen Mannschaft zu besprechen und vorzubereiten. Die Segelyacht "La Tertia" eine Dufour 365 liegt zurzeit in der Leros Evros-Marina. Die Marina befindet sich in der Bucht Lakki auf der griechischen Insel Leros im Dodekanes in der südlichen Ägäis. Von dort aus wollen wir in etwa 12 Tagen und einigen Nächten, einen Segeltörn von rund 500 sm über Santorini, Kreta und Rhodos und weitere ostägäische griechische Inseln ansteuern. Das Boot besitzt die entsprechenden, erst kürzlich geprüften seemännischen- und sicherheitstechnischen Ausrüstungen und verfügt über die neusten Navigationsmittel sowie alle Seekarten für das Mittelmeer.

Reiseroute:

Die Reiseroute wird an Hand von vorliegenden Mittelmeer - Seekarten besprochen und festgelegt. Wir erarbeiten eine Proviantliste und sprechen über die vorherrschenden sowie aktuellen Wetterbedingungen. Als kulturelle Höhepunkte wollen wir die Vulkaninsel Nisyros, die Insel Santorini (Thira), einer vom Meer gefluteten Caldera sowie den historischen Hafen Heraklion mit der Festung Koules und den Palast von Knossos auf Kreta ansteuern.

19.10.2017

Ab in die Tropen

geschrieben von

Liebe Stössenseeer,

nun sind wir da gelandet, wo es wirklich warm ist!!! Wir liegen zur Zeit in der Marina von Mindelo auf Sao Vicente (Kapverden), der Wind bläst aus NE mit Böen von bis zu 30 Knoten, die Wassertemperatur beträgt 28 Grad, die Lufttemperatur 30. So ist der Passat und so sind die Tropen.

Nachdem wir das kühle Portugal verlassen hatten, sind wir direkt nach Teneriffa gelaufen. Nach 700 sm bei nördlichen Winden zwischen 4-6 hatten wir eine einfache und schnelle Reise. Lediglich unser Landfall, der natürlich wieder nachts stattfand, war etwas aufregend. Wind und Seegang hatten zugenommen, so dass wir uns Gedanken darüber gemacht haben, ob wir bei diesen Verhältnissen einen Hafen anlaufen könnten. Diese Befürchtung erwies sich zum Glück als völlig unbegründet, denn überraschender Weise hatten wir trotz des NE-Windes hinter dem Nordkap von Teneriffa eine Landabdeckung, so dass wir in "aller Ruhe" durch ein großes Feld von Ankerliegern (Frachtschiffe, Bohrinseln u.a.) hindurchsegeln konnten und den Fischereihafen von Teneriffa erreichten.

27.09.2017

Mit der Galathea nach London

geschrieben von

Die Galathea ist ein Zwei Mast Schooner entworfen von dem Franzosen Danile Bombigher mit der Bezeichnung Shpountz 44-40.
Diese Boote werden heute noch gebaut. Derzeit befinden sich weitere 5 Schiffe weltweit in der Bauphase.

Die Galathea hatte  2014 ihre Erstwässerung.

Das Schiff ist sehr stabil da der Eigner den 5cm starken formverleimten Rumpf anstatt mit Glasfaser 
mit Kevlar Bahnen gebaut hat.

pünktlich am Freitag den 1.9.2017 starteten wir in Rostock vom alten Südhafen aus durch die Warnow Richtung Ostsee.

jetzt geht's ans Segel setzen. Erst das Groß, dann das Schoner, die Fock und zuletzt den Kluver. Das hat dann mal so locker eine Stunde gedauert, wobei wir viele
neue Segelbegriffe kennen gelernt haben, z.B Schoner-Gaffel-Klau-Fall und Schoner-Gaffel-Kopf-Fall, diese Fallen müssen ziemlich zeitgleich gezogen werden damit die Gaffel nicht an den Mast schlägt oder die Klau am anderen Ende aus der Mastführung rutscht.
Danach heist es 2 X 60 Meter Leine sauber aufzuschießen, was ein ordentliches Gewicht am Arm ergibt :-(

Kurs anlegen und auf Richtung Dänemark.

14.09.2017

Segeln ins Land der Tapas

geschrieben von

Nachdem wir pünktlich im Verein gestartet sind, verlief unsere Reise bisher glücklich und unproblematisch. Leider mussten wir aber viele Wartezeiten in Kauf nehmen, denn das Wetter machte nicht immer das, was wir wollten.

Bereits auf Helgoland mussten wir uns gedulden, sind dann aber bei wenig komfortablen Bedingungen gestartet (W-SW 4-6). Leider bietet das Seegebiet kaum noch Platz für längere Kreuzschläge, denn Verkehrstrennungsgebiete und Windparks erschweren das Segeln. Trotzdem erreichten wir auf dieser Fahrt direkt Ijmuiden in den Niederlanden.

Die Galathea ist ein zwei Mast Gaffel Schoner, der nach alten Bauplänen nach gebaut wurde. Der Eigner Friedhart von Mahlzahn möchte nun seinen Lebenstraum erfüllen und dieses Schiffchen nach Montreal (Kanada) bringen weil er dort Familie hat.
Wir, das sind die SVSt-Mitglieder Elias Struck und Sven Henning, haben uns als Überfühungs-Team in den letzten Jahren in der Szene einen Namen gemacht. Und so kommt es das wir gefragt wurden beim "Galathea Projekt" mit zu machen.

27.08.2017

Grüße aus Stettin

geschrieben von

Die letzten Tage haben wir in der Hanöbucht (Südschweden), auf Bornholm (Dänemark) und in Swinemünde und Stettin (Polen) verbracht. Auch hier hatten wir interessante Begegnungen mit anderen Seglern, viel zu betrachten und zu bestaunen, und traumhafte Segeltörns alternierend mit Fahrten unter Motor, weil entweder zu viel oder gar kein Wind war. 

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13.08.2017

Grüße aus der Hanöbucht

geschrieben von

Die Etappen der letzten Tage zeichneten sich durch einen Wechsel von schönen Segeltagen und Fahrradtouren durch abwechslungsreiche Naturreservate aus.

Nach den Fahrten durch enge Schärengewässer mit streng vorgegebenen und vorbereiteten Routen genossen wir das freie Wasser, in denen wir das Boot so richtig „laufen lassen“ konnten. Die Strecke von Figeholm nach Byxelkrok auf Öland war Segeln vom Feinsten. Bei Sonne, Wärme und 3 – 4 Beaufort konnten wir am Wind oder – nach einem Winddreher – mit halbem Wind bis kurz vor dem Hafen die Segeltour ausführlich genießen.

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Am Sonntag, 5. August, kommt diese Meldung abwechselnd aus der Mahagonihöhle und vom Sonnendeck des Sturmvogels im Hafen von Barhöft. Wie und warum wir hier hingekommen sind?

Während der vergangenen Tage sind wir durch die ostschwedischen Schären gesegelt und gefahren; in Ruhe und ausgiebig haben wir diese interessante und vielseitige Landschaft auf uns wirken lassen. Unsere Ziele variierten zwischen lebhaften und ruhigen Buchten, Kleinstädten bzw. Mini-Orten und Vereinshäfen von schwedischen Seglervereinen.