Seesegeln

SVSt unterwegs - Seeblogs, Fahrtensegeln, Fahrtenwettbewerbe, Seereisen
Seeblogs

Seeblogs (51)

SVSt unterwegs

In diesem Blog freuen wir uns über Grüße von unterwegs, Wissenswertes über Land und Leute von dort, wo Sie gerade sind und an uns Daheimgebliebene denken.

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[Als aktuelles Beispiel für einen Fahrtenbericht zur Teilnahme an den Fahrtensegelwettbewerben hat uns die die Crew der Hei-Jo dankenswerter Weise ihren Bericht zur Verfügung gestellt. Er enthält natürlich auch die Etappen über die die Crew bereits im Seeblog berichtet hat. Vielen Dank, die Webredaktion]

Westwärts ho

Schon lange wollten wir wieder einmal längere Distanzen in warmem Wasser segeln. Was liegt da näher, als unseren „heimischen" Ozean, den Atlantik, südwestwärts zu überqueren. In den Jahren 1991-93 sind wir bereits einmal die von uns geplanten Strecken abgesegelt, mit dem Unterschied, dass die Crew nun 25 Jahre älter geworden ist.

Auszüge aus dem Logbuch

Von Karlshagen nach Berlin


Wir verpassen die Brückenöffnung / Wolgast um 12:45 weil der Motor nicht anspringt! Das ist einfach kein Zustand! Ulla sammelt Birnen („gute Luise“) hinter'm Hafenmeisterhaus und macht Kompott... Um 16:50 springt der Motor sofort an, wir schaffen die Brücke und passieren um 17:58.

Von Wendtorf nach Karlshagen / Usedom

 

Die Zeit in Wendtorf wird auch für Wartungsarbeiten genutzt. Der Wetterbericht DP07 kündigt SW4-5 an, Schauer- und Gewitterböen bis 7Bft. Also kommt der Wind für uns aus richtiger Richtung. Außerdem: die Marina Wendtorf hat den Charme der 70er Jahre. Uns hat es einfach nicht gefallen.

Von Langballigau nach Wendtorf

Am So., den 5.8. fährt U. mit B. zu einer schönen Ausstellung A. u. R. Anschließend gibt es leckeren Kuchen im Dorfkaffee. Beim Ablegen müssen wir etwas tricksen, weil die „Fahrstrassen“ so eng sind. Dieser Hafen ist ja hyggelig und kuschelig aber sehr eng alles. Wenn man dort nicht hin muss, dann kann man ihn auslassen! Nach 2 gesegelten sm schläft der seichte Wind ein und der Motor sagt wieder einmal nüscht! Erst nach mehrmaligem Rantern und Zuppeln am Kabelbaum springt er an. Damit ist die Überlegung „Dänische Südsee“ oder "Deutsche Küste" gefallen! Mit der Vorgabe, den Motor nicht mehr ausgehen zu lassen, nehmen wir wieder Kurs auf Maasholm. U. ruft von unterwegs die Volvo-Werkstatt an und schildert unsere Situation.

06.08.2018

ESIKO Statusmeldung: Monthermé

geschrieben von

Wir sind zunächst in Richtung Niederlande gefahren. Wollten dann auf der Maas bis zum Rhein-Marne-Kanal und über Mosel und den Rhein zurück nach Hause kommen.

Der heiße und trockene Sommer hat auch hier in Frankreich seine Spuren hinterlassen. Auch auf der Maas ist das Wasser knapp geworden. Die Schleusen 1 bis 8 sind seit ca. 2 Wochen wegen Wassermangels gesperrt. Damit war klar, dass wir die geplante Rundreise nicht machen konnten, sondern irgendwann umdrehen mussten. Wir haben uns dazu in Sedan entschieden.

Bildergalerie

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Am 28. Julei lernen wir den Österreicher Gerald kennen, ein vielgereister Segler. Wir bitten ihn sich mal unsere Motorelektrik anzusehen, vier Augen sehen mehr als zwei. Außerdem ist er Systematiker, J eher so der Caot. Gemeinsam tüfteln und probieren die Zwei an Schaltpaneel und Motor. Das Problem, dass der Motor nicht anspringt, scheint am Vielfachkabel vom Schaltpaneel zum Motor zu liegen. Wenn man das Kabel hin und her bewegt, gehen irgendwann mit Glück und Zufall die Kontrollleuchten am Paneel an, dann kann der Motor gestartet werden. Was die eigentliche Ursache dieser Fehlfunktion ist, konnten wir nicht ergründen.

Wir sind froh und erleichtert, dass es nach über einer Woche Sejerö endlich weitergeht, auch wenn wir die friedliche kleine Insel sehr zu schätzen wissen! U gönnt sich zur Feier des Tages ein Fläschchen Piccolo beim Kochen.

Am nächsten Tag starten wir bei herrlichem Sonnenschein. Mittags passieren wir die Schifffahrtslinie Großer Belt. Unser Tagesziel nach über 30 sm ist der Naturhafen Korshavn im Norden von Fynen. Vor der Zufahrt startet der Motor NICHT! Wir laufen noch 2 sm weiter und gehen unter Segeln vor Anker in einer geschützten Bucht. J prüft den Motor, drückt und wackelt u.a. an diversen Drähten und sieh da, der Motor springt an. J möchte in die Hafenbucht an den Steg des Odenser Sejlklubs. Die Karte zeigt 1,40m Wassertiefe, genug für unsere 1,10m. Als wir dennoch im Schlick festsitzen, ziehen uns 2 hilfsbereite Dänen in einen Liegeplatz.

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