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SVSt unterwegs - Seeblogs, Fahrtensegeln, Fahrtenwettbewerbe, Seereisen
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SVSt unterwegs

In diesem Blog freuen wir uns über Grüße von unterwegs, Wissenswertes über Land und Leute von dort, wo Sie gerade sind und an uns Daheimgebliebene denken.

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Von Langballigau nach Wendtorf

Am So., den 5.8. fährt U. mit B. zu einer schönen Ausstellung A. u. R. Anschließend gibt es leckeren Kuchen im Dorfkaffee. Beim Ablegen müssen wir etwas tricksen, weil die „Fahrstrassen“ so eng sind. Dieser Hafen ist ja hyggelig und kuschelig aber sehr eng alles. Wenn man dort nicht hin muss, dann kann man ihn auslassen! Nach 2 gesegelten sm schläft der seichte Wind ein und der Motor sagt wieder einmal nüscht! Erst nach mehrmaligem Rantern und Zuppeln am Kabelbaum springt er an. Damit ist die Überlegung „Dänische Südsee“ oder "Deutsche Küste" gefallen! Mit der Vorgabe, den Motor nicht mehr ausgehen zu lassen, nehmen wir wieder Kurs auf Maasholm. U. ruft von unterwegs die Volvo-Werkstatt an und schildert unsere Situation.

06.08.2018

ESIKO Statusmeldung: Monthermé

geschrieben von

Wir sind zunächst in Richtung Niederlande gefahren. Wollten dann auf der Maas bis zum Rhein-Marne-Kanal und über Mosel und den Rhein zurück nach Hause kommen.

Der heiße und trockene Sommer hat auch hier in Frankreich seine Spuren hinterlassen. Auch auf der Maas ist das Wasser knapp geworden. Die Schleusen 1 bis 8 sind seit ca. 2 Wochen wegen Wassermangels gesperrt. Damit war klar, dass wir die geplante Rundreise nicht machen konnten, sondern irgendwann umdrehen mussten. Wir haben uns dazu in Sedan entschieden.

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Am 28. Julei lernen wir den Österreicher Gerald kennen, ein vielgereister Segler. Wir bitten ihn sich mal unsere Motorelektrik anzusehen, vier Augen sehen mehr als zwei. Außerdem ist er Systematiker, J eher so der Caot. Gemeinsam tüfteln und probieren die Zwei an Schaltpaneel und Motor. Das Problem, dass der Motor nicht anspringt, scheint am Vielfachkabel vom Schaltpaneel zum Motor zu liegen. Wenn man das Kabel hin und her bewegt, gehen irgendwann mit Glück und Zufall die Kontrollleuchten am Paneel an, dann kann der Motor gestartet werden. Was die eigentliche Ursache dieser Fehlfunktion ist, konnten wir nicht ergründen.

Wir sind froh und erleichtert, dass es nach über einer Woche Sejerö endlich weitergeht, auch wenn wir die friedliche kleine Insel sehr zu schätzen wissen! U gönnt sich zur Feier des Tages ein Fläschchen Piccolo beim Kochen.

Am nächsten Tag starten wir bei herrlichem Sonnenschein. Mittags passieren wir die Schifffahrtslinie Großer Belt. Unser Tagesziel nach über 30 sm ist der Naturhafen Korshavn im Norden von Fynen. Vor der Zufahrt startet der Motor NICHT! Wir laufen noch 2 sm weiter und gehen unter Segeln vor Anker in einer geschützten Bucht. J prüft den Motor, drückt und wackelt u.a. an diversen Drähten und sieh da, der Motor springt an. J möchte in die Hafenbucht an den Steg des Odenser Sejlklubs. Die Karte zeigt 1,40m Wassertiefe, genug für unsere 1,10m. Als wir dennoch im Schlick festsitzen, ziehen uns 2 hilfsbereite Dänen in einen Liegeplatz.

Heute endlich kam das neue Schaltpaneel! Ulla war, wie seit Montag, beim Einlaufen der Fähre am Hafen. Dieses verschmorte Schaltpaneel hielt uns eine ganze Woche hier im Hafen. Der freundliche Hafenmeister hatte ein Einsehen und wir müssen nur für 5 Tage Hafengeld bezahlen. Hier wissen viele Leute von unserem Problem...

Am 11. Julei liegen wir bereits eine Woche im schwedischen Hafen Getterön bei Varberg und der Motor läuft immernoch nicht. Die Volvovertretung hat kein Interesse mehr, für uns zu arbeiten, nachdem Jürgen eine Rechnung (hoch) bezahlt hatte. Ein Mechaniker einer anderen Firma ermittelte den Hauptgrund dieses „Piepens“. Er gab uns den Rat doch öfter den Ölfilter zu wechseln. Am nächsten Tag gewährt uns die mitfühlende Hafenmeisterin einen ordentlichen Rabatt. Statt 6 Tagen brauchen wir nur 3 Tage Liegegeld zu bezahlen. Glück können wir auch mal vertragen!

20.07.2018

Grüße aus Svaneke

geschrieben von

Nachdem wir in den beiden vergangenen Jahren die Ostsee umrundeten, hat es uns auch in diesem Jahr wieder in dieses vielseitige, reizvolle und sonnenverwöhnte Revier gezogen. Die Ostsee lässt uns nicht los!

Tja, nun schon eine Woche im Hafen liegen kann auch auf die Nerven gehen!

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Am 4. Julei 2018 sind wir von Anholt nach Getterön/Vaberg vor dem Wind gekreuzt. Wegen des Motorproblems sind wir jetzt fast eine Woche hier.

Das hier ist kein normaler Törnbericht, sondern ein besonderer Motorbericht.

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